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Papstbesuch in Regensburg: Freie Fahrt für das Papamobil

Als Papst Benedikt XVI. im September vergangenen Jahres seiner alten bayerischen Heimat einen Besuch abstattete, musste er sich in Sachen Sicherheit nicht nur auf Schutz „von oben“ verlassen. Umfangreiche Personenschutzmaßnahmen sorgten dafür, dass das Großereignis reibungslos abgelaufen ist und das Leben des Pontifex zu keiner Zeit in Gefahr war. IP-Kameras des Regensburger CCTV/IP-Spezialisten Dallmeier lieferten dabei Bilder von wichtigen neuralgischen Verkehrsknotenpunkten, die live im Fernsehen ausgestrahlt wurden.
Unter Personenschutz versteht man im Allgemeinen die Gewährleistung der persönlichen Sicherheit einer schutzwürdigen Person gegen Angriffe auf Leib, Leben und Freiheit. Sicherlich denkt man hierbei in erster Linie an die persönliche Begleitung gefährdeter Personen, die sogenannten Leibwächter, die in unmittelbarer Nähe der Schutzperson postiert sind und potentielle Gefahren rechtzeitig erkennen und verhindern sollen. Doch das allein ist meist nicht ausreichend. Ein umfassender Personenschutz erfordert ein sorgfältig geplantes Vorgehen und gute Organisation im Vorfeld. Erst recht, wenn es sich bei der zu schützenden Person um den Papst handelt.
Der Papst in Regensburg
Auf seiner Pastoralreise durch Bayern machte Papst Benedikt XVI. im September 2006 insgesamt vier Tage lang Station in Regensburg. Eine Fahrt mit dem Papamobil durch die malerischen Gassen der Regensburger Altstadt, ein Festgottesdienst mit mehreren Hunderttausend Gläubigen auf dem Islinger Feld, eine Vorlesung an der Universität, eine ökumenische Vesper im Dom und eine Orgelweihe – der Pontifex hatte sich für seinen Besuch viel vorgenommen.
Während die Bürger aufgeregt dem Ereignis entgegen fieberten und sich darauf freuten, „ihren“ Papst bei sich begrüßen zu dürfen, sahen sich die Veranstalter vor eine große planerische und logistische Herausforderung gestellt. Schließlich galt es, möglichst vielen Gläubigen zu ermöglichen, den Heiligen Vater aus nächster Nähe zu sehen, und dennoch stets den Schutz des Papstes und der zahlreichen Besucher zu gewährleisten.
Frühzeitige Vorbereitungen
Stadt, Bistum, Polizei und Rettungswesen arbeiteten deshalb Hand in Hand. Schon Wochen vor Eintreffen des Pontifex wurden Kanaldeckel zugeschweißt und Absperrungen bereitgestellt. Die Medien veröffentlichten Verhaltenstipps für die Einwohner und anreisenden Pilger, um die Menschenmassen so gut wie möglich zu kontrollieren. Die Autobahn A3, die gleich in der Nähe des Islinger Feldes verläuft, wurde am Tag der Messe gesperrt und diente als Parkplatz für die zahlreichen Pilgerbusse. Dennoch: Ein derartiges Ereignis gab es in der 151.000 Einwohner zählenden Weltkulturerbe-Stadt Regensburg bis dato noch nicht, und die Veranstalter wollten für alle Fälle gerüstet sein. Um ein eventuelles Verkehrschaos frühzeitig erkennen und verhindern zu können, sollten mehrere Kameras wichtige neuralgische Punkte überwachen, um nicht nur dem Papamobil, sondern auch allen anderen stets freie Fahrt zu gewährleisten.
Live-Bilder von Dallmeier IP-Kameras
Bei der Wahl der Kameras entschied man sich für IP-Kameras der Dallmeier electronic GmbH & Co.KG. Schließlich entwickelt und produziert das Unternehmen bereits seit mehr als 20 Jahren hochwertige Produkte und Gesamtlösungen für die Videoüberwachung. Als Anbieter kompletter Gesamtsysteme bietet Dallmeier perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten – und setzt dabei stets auf erstklassige und innovative Eigenentwicklungen sowie deren Produktion in den eigenen Fertigungsstätten in Regensburg.
Am 1. September installierte Dallmeier zusammen mit der Feuerwehr Regensburg und dem lokalen Netzwerkanbieter R-Kom und unter Fernsehkamerabeobachtung des Regionalsenders TVA die erste von insgesamt neun Dallmeier-IP-„PapstCams“. Die Bilder wurden dann während des Großveranstaltung über eine 2 MBit-Leitung ins TVA-Studio gestreamt, um dort in den Liveprogrammen den Verkehrsfluss der Ostumgehung zu zeigen.
Die Kameras der übrigen Standorte lieferten Bilder von anderen Stationen des Papstbesuches, u.a. auch vom Islinger Feld, wo mit der Papstmesse das Hauptereignis stattfand. Zur Messe war zahlreiche Prominenz angereist. So saßen in den ersten Reihen neben Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber mit Gattin Karin u.a. auch Ihre Durchlaucht Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mit Familie und empfingen den Segen des Hl. Vaters aus nächster Nähe.
Die Zuschauer zuhause vor dem Fernseher konnten live beobachten, wie die vielen Pilger bereits ab Mitternacht nach und nach auf dem Islinger Feld eintrafen und geduldig und voller Vorfreude auf die Messe des Heiligen Vaters warteten. Die Dallmeier IP-Kameras, die innerhalb kürzester Zeit installiert wurden, zeichneten sich durch ihre hervorragende Bildqualität aus.
Die Dallmeier DF3000IP(-DN) ist die weltweit erste hochauflösende IP-Farbkamera mit dem innovativen Sensorkonzept der Cam_inPIX®-Technologie, die auf der modernsten Pixim-DPS*-Technologie basiert. Sie bietet bei allen denkbaren Lichtverhältnissen eine zuvor nicht realisierbare Bildqualität. Der ultrahohe Dynamikbereich der Kameras (102 dB typisch), ihre hochauflösende Sensortechnik (540 TV-Zeilen) und die eigens für den Security-Bereich entwickelte Software liefern jederzeit klare, kontrastreiche und detaillierte Bilder ohne jegliche Blooming- oder Smear-Effekte. Die Spezialisten vom Fernsehen, gewohnt mit Bildern in Broadcast-Qualität zu arbeiten, waren begeistert vom hervorragenden Bildmaterial, das sie über Netzwerkstreaming ins Studio geliefert bekamen.
Friedliche Stimmung
Zahlreiche Menschen versammelten sich während der vier Tage am Rande der Regensburger Straßen und jubelten dem Pontifex in seinem Papamobil zu. Allein am Islinger Feld verfolgten über 230.000 Gläubige die Messe des Heiligen Vaters. Doch trotz der riesigen Menschenmassen war die Stimmung stets friedlich und gelassen. Dank der guten Organisation im Vorfeld blieb das befürchtete Verkehrschaos aus und der Papstbesuch verlief reibungslos.








