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Rasche Genesung auch eine Gefühlsangelegenheit - Türkisches Krankenhaus geht neue Wege in der Patientenbetreuung
Das Memorial Hospital in Istanbul hat für sich eine völlig neue Art der Patientenbetreuung entdeckt. Ein Hightech-System des deutschen CCTV/IP-Pioniers Dallmeier ermöglicht es Ärzten, Krankenschwestern und dem gesamten Pflegepersonal, Patienten, die sich in kritischem Zustand befinden oder pflegebedürftig sind, rund um die Uhr im Auge zu behalten. Im Notfall kann das Krankenhauspersonal somit schnell reagieren und unverzüglich alle notwendigen medizinischen Verfahren einleiten. Es war ein anspruchsvolles Projekt, das die Verantwortlichen des Memorial Hospital den Experten aus dem Hause Dallmeier anvertrauten, und die Erfahrungen in der Praxis sprechen für sich.
Qualitative Gesundheitsfürsorge
Das Memorial Hospital ist das erste Krankenhaus in der Türkei, das von der JCI (Joint Commission International) zertifiziert wurde. Die Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations, eine US-amerikanische gemeinnützige Gesellschaft, beglaubigt Gesundheitsdienstleistungen, um die Sicherheit und Qualität medizinischer Leistungen zu verbessern bzw. zu unterstützen.
Das Hauptziel ist, die Qualität der Gesundheitspflege zu verbessern und Risiken zu vermeiden bzw. zu verringern. Die medizinischen und logistischen Abteilungen des Memorial Hospitals in Istanbul sind nach den internationalen Standards der JCI ausgestattet und werden dementsprechend verwaltet.
Eine hochqualitative und umfangreiche Gesundheitsfürsorge sowie die Gewährleistung der Sicherheit der Patienten gehören zu den Zielen, die sich das Memorial Hospital gesetzt hat. Ziele, die nun auch mit einem völlig neuen Betreuungskonzept erreicht werden: Einer sogenannten „Virtuellen Visite“, bei der das Krankenhauspersonal seine Patienten jederzeit über Videobilder beobachten kann.
Die „Virtuelle Visite“ – eine einzigartige Technologie
Angefangen hat alles mit einer Präsentation, die der zuständige Sales Manager Asad Asla von Dallmeier zusammen mit dem lokalen Partner OR-DO im Krankenhaus gehalten hat. „Die Verantwortlichen des Memorial Hospitals waren von der Qualität der Dallmeier-Produkte überzeugt“, so Özgün Sapmaztürk, Foreign Trade & Marketing Manager bei OR-DO.
Daraufhin hat Professor Dr. Bingür Sönmez, Leiter der Herzchirurgie, das Projekt der „Virtuellen Visite“ ins Leben gerufen. Mit Hilfe eines GSM-Mobiltelefons können die Ärzte des Memorial Hospitals via Live-Bilder den momentanen Zustand der Patienten auf den Intensivstationen beobachten, um bei Notfällen sofortige Maßnahmen zu ergreifen. Die Intensivstationen sind mit Kameras ausgestattet, die an Dallmeier-Recorder angeschlossen sind. Über GPRS wird eine Verbindung zwischen dem Mobiltelefon und dem Zentralcomputer des Memorial Hospitals hergestellt. Die Memorial Firewall leitet die Abfrage dann an die Dallmeier-Recorder weiter, die die Bilder aufzeichnen.
Das Memorial Hospital hat sich für die Dallmeier-Recorder DLS 24 und, bei einer kürzlichen Erweiterung, den DMS 240 “In Memory of Leonardo“ entschieden. Ausschlaggebend für die Wahl der Dallmeier-Recorder war vor allem die hohe Bildqualität bei Live-Bild und aufgezeichnetem Material. Auch die hohe Stabilität und Zuverlässigkeit des Systems überzeugte die Verantwortlichen von der Qualität der Dallmeier-Produkte.
Darüber hinaus ist die Bedienung der Anlage äußerst benutzerfreundlich. Durch Presets können Spezifikation vorgenommen werden, wie z. B. Patient A oder Patient B, um eine schnelle Betreuung zu garantieren. Anhand dieser Technologie ist es möglich, Patienten mit kritischem Gesundheitszustand 24 Stunden am Tag zu überwachen.
Intensive Betreuung für rasche Genesung
Prof. Dr. Sönmez erklärt, worum es bei der „Virtuellen Visite“ vorrangig geht: „Gerade nach einer langen und schweren Operation treten bei den Patienten oft Zweifel und Ängste auf, wie ihr Leben nun weiter verlaufen wird. Solch psychische Belastungen wirken sich natürlich auch auf die Genesung der Patienten aus.“
Mit Hilfe der „Virtuellen Visite“ kann das Krankenhauspersonal die Patienten intensiv rund um die Uhr betreuen – denn auch außerhalb des Memorial Hospitals können die Ärzte über eine drahtlose Internetverbindung auf die Bilder zugreifen.
„Die Patienten wissen, dass wir sie immer im Auge haben – sie fühlen sich nach der Operation nicht allein gelassen. Diese moralische Unterstützung trägt viel zu einer raschen Besserung bei,“ so Prof. Dr. Sönmez.
Aufklärung von Streitfällen
Neben einer intensiveren Betreuung der Patienten führte die Installation der Überwachungsanlage beim Memorial Hospital noch zu einem weiteren positiven Nebeneffekt: Dank der detailreichen Aufzeichnungen können Streitigkeiten um eventuelle Kunstfehler schnell und eindeutig geklärt werden.
Denn häufig stellt sich nach misslungenen Operationen die Frage, ob der behandelnde Arzt Fehler gemacht hat. Zu diesem Zweck werden im Memorial Hospital – natürlich nur mit vorheriger Einwilligung des Patienten – während einer Operation digitale Aufzeichnungssysteme eingesetzt, um den gesamten Eingriff später rekonstruieren zu können.
Kommt es anschließend zur Diskussion „Kunstfehler oder nicht“, lässt sich der Vorfall anhand der Aufzeichnungen eindeutig nachvollziehen. Dank der Kalagate-Zertifizierung, über die die Dallmeier-Recorder verfügen, ist das Bildmaterial sogar als Beweis vor Gericht zulässig.
Zufriedene Patienten und zufriedenes Personal
Prof. Dr. Sönmez ist mit dem Dallmeier-System äußerst zufrieden: „Unsere Virtuelle Visite hat sich sehr bewährt, wir haben schon von vielen Patienten positives Feedback erhalten. Auch die schnelle Aufklärung von Streitfällen um Kunstfehler hat uns viel Zeit und Geld gespart. Mit Dallmeier haben wir eine gute Wahl getroffen!“





