Dallmeier electronic

Dallmeier recorders now with PDA connectivity


 

Dallmeier und OCS Security Systems liefern eine flexible Aufzeichnungslösung für das Croydon College

Im Laufe der nächsten Jahre wird das Croydon College in Süd-/Ost-England umfassende Sanierungsmaßnahmen durchführen. Dadurch werden sich natürlich auch die Anforderungen an die Videoüberwachungsanlage ständig ändern. Das CCTV-Aufzeichnungssystem von Dallmeier erweist sich dabei als ideale Lösung, denn dank eines innovativen Netzwerkaufbaus bleiben die Dallmeier-Recorder ständig einsatzbereit.

Ca. 13.000 Studenten besuchen das Croydon College, das Einstiegs- und Aufbaustudiengänge in verschiedenen Bereichen anbietet, wie zum Beispiel Kunst, Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften oder Finanzwesen. Da die Kurse meist bis in die Abendstunden gehen, hat der Sicherheitsgedanke für das College Priorität. Absperrungen und Kartenleser stellen sicher, dass der Zugang streng kontrolliert wird. Darüber hinaus überwachen mehr als 60 Kameras sowie einige Dallmeier-Recorder das Geschehen im und um das Hauptgebäude, insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen wie dem Eingang, den Korridoren und den IT-Räumen.

Alle Kameras können entweder im Live- oder im Playbackbetrieb angesehen werden. Die Bilder werden momentan auf drei Dallmeier DLS 24 Recordern aufgezeichnet. Bald allerdings wird auch der DMS 240 „In Memory of Leonardo“ im Einsatz sein. Dank dieses innovativen Recorders kann das College die bewährte Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit des bereits bestehenden Systems beibehalten und verfügt darüber hinaus noch über weitere zusätzliche Features. Diese umfassen das Videokompressionsverfahren H.264 sowie gleichzeitige Realtime-Aufzeichnung von Video und Audio für alle Kanäle bei allen Frameraten. Optional kann beim „Leonardo“ auch ein Realtime-Split für alle am Recorder angeschlossenen Kameras angezeigt werden.

Änderungen des CCTV-Netzwerks
Bei der Modernisierung des Colleges wird sich auch der Grundriss des Gebäudes ändern, so wird beispielsweise eine Reihe neuer Arbeitsräume im Keller hinzugefügt.

Momentan befinden sich alle Recorder in einem Raum, von wo aus sie ihre Aufzeichnungen zu neun Bildschirmen im Hauptkontrollraum schicken. Ohne sorgfältige Planung wären bei der Verkabelung der CCTV-Anlage zahlreiche Anpassungen notwendig gewesen, damit auch in Zukunft jede Kamera an einem Recorder angeschlossen bleibt. OCS entwickelte in enger Zusammenarbeit mit dem Collegepersonal eine Lösung, bei der sich die Änderungen an der Verkabelung auf ein Minimum begrenzen: Letztendlich positionierte man die Recorder nah an die angeschlossenen Kameras.

„In jedem Stockwerk wird es ein Dallmeier-Aufzeichnungssystem geben und alle Kameras auf diesem Stock sind dann an diesen Recorder angeschlossen”, erklärt Ken Crouch, Gebäudemanager des Croydon Colleges. Durch die lokale Aufzeichnung in jedem Stockwerk werden die Anforderungen an die Verkabelung vereinfacht. Nur die jeweiligen Recorder müssen mit dem Hauptkontrollzentrum verbunden werden, nicht aber die einzelnen Kameras.

Die sorgfältige Planung im Vorfeld stellt sicher, dass während der Bauarbeiten keine Störungen des Netzwerks auftreten und somit eine zuverlässige Funktion des Systems garantiert ist. „Die Modernisierung wird etwa drei Jahre dauern. Da macht es keinen Sinn, Kabel zu legen, wenn man sie später wieder entfernen muss”, fügt Eddie McCourt, Client Care Supervisor am Croydon College hinzu.

„Die Idee der „Mini-Kontrollräume“ auf jeder Etage entstand während Gesprächen von OSC Security und unserem IT-Manager”, erklärt Crouch. Die Entscheidung wurde nicht aufgrund der geringen Kosten getroffen – wobei sich diese Lösung als eine der kosteneffektivsten Optionen herausstellte. „Sie wurde getroffen, um die Sicherheit des Systems zu garantieren.”

„OCS Security hat uns bei der Planung sehr geholfen”, sagt Crouch. „Wir haben sie jedes Mal, wenn die Erweiterung eines Gebäudeteils oder eine Sanierung anstand, in die Diskussionen mit eingebunden. Wir sagen ihnen, was unser Ziel ist und sie sagen uns, ob es realisierbar ist oder nicht.” Die Besprechungen garantieren, dass Geld nur in die Lösungen investiert wird, die dem Gesamtziel des College dienen.  „Wenn man etwas nicht benötigt, wird es einem auch nicht verkauft,” bestätigt McCourt.  

Auch mit der Leistung der Dallmeier-Recorder ist McCourt sehr zufrieden: „Die Bedienung ist extrem einfach und die Aufzeichnungen können praktisch in Echtzeit angesehen werden. Die Recorder können irgendwo im Gebäude positioniert sein und übertragen über das Netzwerk. Wir haben keinerlei Probleme.” Falls nötig, können Teile der Aufzeichnungen ganz einfach auf CD archiviert und Fotos von relevanten Szenen gemacht werden. Jeder Recorder kann mindestens drei Wochen lang aufzeichnen, wobei die tatsächliche Aufzeichnungsdauer von der Datenmenge, also der Anzahl der angeschlossenen Kameras, abhängt.

Kameras haben alles im Blick
Momentan sind die meisten Kameras Domekameras, für die Außenbereiche wurden PTZ-Modelle gewählt. Weitere PTZ-Kameras werden im Zuge der Umstrukturierung installiert werden, um beispielsweise eine flexible Überwachung der Sitzgelegenheiten und Fernsehbereiche in der neuen Mensa zu ermöglichen. Die neuen Kameras sind Farbkameras, wobei einige ältere S/W-Modelle im Einsatz bleiben werden. „Irgendwann wollen wir komplett auf Farbkameras umsteigen, da die Bildschärfe um einiges besser ist”, sagt Crouch.

Nur die Kameras „an vorderster Front” – die Außenkameras und diejenigen, die den Eingang und wichtige Bereiche wie etwa die Mensa überwachen – werden direkt zum Kontrollraum geleitet. Diese Kameras können dann live vom Kontrollraum aus auf die neun Monitore geschaltet werden, während die Aufzeichnungen der anderen Kameras nahezu in Echtzeit ebenfalls zur Verfügung stehen.

Neben der Untersuchung von Diebstählen und Vandalismus bieten die Kameras viele weitere Vorteile. „Der Sicherheitsgedanke hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert” erklärt McCourt. Sowohl Studenten als auch Personal schätzen es, dass Kameras installiert sind. Crouch ist überzeugt, dass die Kameras auf potentielle Übeltäter abschreckend wirken und gleichzeitig ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. „Die Studenten wissen, dass sie im Blickwinkel der Kamera und dadurch geschützt sind.” 

Auch sind die Kameras sehr nützlich, wenn ein Unfall aufgeklärt oder geprüft werden soll, ob Studenten sich in Bereichen mit beschränktem Zugang aufhalten. Darüber hinaus kann beispielsweise bei einem Feueralarm die Effektivität des Evakuierungsablaufs dokumentiert werden. Denn mit Hilfe der Kameras ist genau ersichtlich, wann die Personen das Gebäude verlassen haben.

Neue Ideen für die Zukunft
Das College eruiert bereits weitere Möglichkeiten für Erweiterungen des CCTV-Systems. Eine Idee ist es, Kameras mit individuellen IP-Adressen zu installieren. „Dies würde es uns erlauben, eine individuelle Kamera zum Überwachen aufzurufen”, sagt Crouch. Eine weitere Option ist, Kameras mit Bewegungsmelder zu benutzen, sodass eine Aufzeichnung nur dann erfolgt, wenn sich jemand in der Nähe aufhält, was die Suche nach Zwischenfällen noch einfacher macht. 

  

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