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Dallmeier CCTV/IP-Lösungen für Stadien

Großveranstaltungen sind für jeden Organisator eine wahre Herausforderung. Einer der wichtigsten Punkte bei der Planung und Durchführung solcher Events ist es, die Sicherheit der Gäste stets zu gewährleisten. Videosicherheitstechnik ist dafür unerlässlich – zum Beispiel wenn es um die Absicherung großer Stadien geht. Weltweit vertrauen zahlreiche Stadien in Sachen Videoüberwachung auf Produkte und Lösungen aus dem Hause Dallmeier.
Wenn in einem Stadion ein großartiges Konzert oder ein spannendes Fußballspiel stattfindet, versammelt sich dort eine riesige Menschenmasse. Doch mit den Besucherzahlen steigt auch das Risiko von Gefahrensituationen, wenn beispielsweise Gegenstände auf die Spielfläche geworfen oder gar Feuerwerke angezündet werden. Unkontrolliertes Gedränge oder Schlägereien zwischen den Anhängern gehören wohl zu den am meisten gefürchteten Szenarien für das Sicherheitspersonal. Um derartige Eskalationen bereits im Keim zu ersticken und die Sicherheit von Fans und Spielern zu gewährleisten, sorgt eine ausgeklügelte Videosicherheitsanlage für den nötigen Überblick.
Neben einer erhöhten Sicherheit für die Besucher bieten CCTV/IP-Systeme auch einen ganz klaren finanziellen Vorteil für Stadien: Angesichts der vielen internationalen Fans, die bei großen Events wie etwa Fußballweltmeisterschaften aufeinandertreffen, können bei Vorfällen eventuelle Klagen aus dem Ausland entschärft werden.
Detailreiche Bilder dank Cam_inPIX®
Während begeisterte Fans mit Spannung das Geschehen im Stadium verfolgen, haben hochauflösende Dallmeier-Kameras ein wachsames Auge auf alles und jeden und sorgen für die notwendige Sicherheit. Je nach Anwendungsbereich kommen sowohl Fixdome- als auch PTZ-Kameras zum Einsatz.
Alle verfügen über die bewährte Cam_inPIX®-Technologie, mit der selbst bei schwierigsten Lichtverhältnissen – wie beispielsweise der häufige Wechsel von Schatten und Licht in Sportstadien – klare und kontrastreiche Bilder aufgenommen werden können. Auch Gesichter einzelner Personen können auf große Distanz deutlich erkannt werden.
Zuverlässige Aufzeichnung
Zur Aufzeichnung der Bilddaten bietet Dallmeier – je nach Größe des jeweiligen Stadions – unterschiedliche Recorder an. Der DMS 240 „In Memory of Leonardo“ beispielsweise ist ein hybrider stand-alone Video- und Audiorecorder mit bis zu 24 Kanälen, der die Videoformate H.264, MPEG-4 und MJPEG unterstützt.
Bei den DIS-2/M-Geräten handelt es sich um 1-Kanal Audio- und Videorecorder in modularer Bauweise, die zum Einbau und Betrieb in einem 19“ Modulträger konzipiert sind. Durch diese Blade-Technik lassen sich selbst größte Anlagen platzsparend und kostenoptimiert installieren.
Alle Geräte haben aber eines gemeinsam: eine hohe Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit. Alle Komponenten werden nach strengsten Qualitätskriterien gefertigt und vor Auslieferung ausgiebig getestet. Dallmeier verwendet bei all seinen Recordern das Betriebssystem Linux, das in der Fachwelt als äußerst stabil gilt, weil es praktisch keine Ausfälle kennt. Um die Stabilität weiter zu erhöhen, wurde das Betriebssystem von den Festplatten separiert und auf eine Flash-ROM ausgelagert. Je nach Anforderung kann die Ausfallsicherheit beliebig gesteigert werden, etwa durch eine redundante Aufzeichnung oder den Einsatz externer Storage-Systeme. Egal, ob in kleineren regionalen Stadien oder riesigen Arenen wie etwa dem Olympiastadion in Athen oder dem Soccer City Stadium in Südafrika, in dem das Eröffnungs- und Finalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 stattfand: Dallmeier bietet für jede Anwendung die passende Technik.
Intuitive Bedienung
Die Kontrolle und Steuerung der Systeme erfolgt über eine professionelle Managementsoftware: PView 7 oder, insbesondere für komplexe Systeme, das äußerst leistungsfähige Security Management System SeMSy®. SeMSy® ermöglicht die einfache Handhabung und Verwaltung verschiedener Mediendatenströme und bietet die Live-Darstellung und Aufzeichnung von Video-/Audiodaten an beliebiger Stelle in einem vernetzten System. Bedienabläufe und komplexe Steuerungen können hinterlegt werden, so dass die Bedienung für das Security-Personal komfortabel und intuitiv erfolgt. Die graphische Bedienoberfläche, in die Lagepläne der Stadien integriert werden können, eröffnet jedem Bediener eine schnelle Übersicht der Kameras und zugehörigen Monitore über eine graphische Gesamtdarstellung.
Um die Bedienung noch komfortabler zu gestalten, kann das System um ein ergonomisches Video Management Centre erweitert werden, das VMC-1 „Eagle“. Es vereint, auf seine drei Komponenten (Joystick, Jog-Shuttle und Tastatur mit Monitor) übersichtlich verteilt, sämtliche Funktionalitäten, die man von einem modernen Videomanagement-System erwarten darf. Mit dem Jog-Shuttle ist es einfach, innerhalb von Videosequenzen bestimmte Einzelbilder zu finden. Durch Drehen des zentralen Jog-Dials können sich die Security Operators bequem durch einzelne Frames bewegen. Der Joystick des VMC-1 erlaubt unter anderem die komfortable Steuerung beweglicher Kameras – Schwenk-, Neige- und auch Zoombewegungen sind dadurch intuitiv durchführbar. Darüber hinaus kann der Joystick auch zur Navigation durch das Bildschirmmenü der Managementsoftware verwendet werden. Was das VMC-1 besonders auszeichnet, ist die Möglichkeit, auf dem integrierten Monitor sowohl aufgezeichnetes Bildmaterial als auch Live-Bilder anzeigen zu lassen und beispielsweise Lagepläne oder Suchfunktionen darzustellen.
Überwachung von Außenbereichen
Um das Sicherheitskonzept abzurunden, sind die Cam_inPIX®-Kameras häufig auch in den Außenbereichen des Stadions im Einsatz. Je nach Anwendung kommen High-Speed PTZ-Domes, Boxkameras oder vandalismusgeschützte Domekameras zum Einsatz, die auch in sensiblen Bereichen für die nötige Sicherheit sorgen. Somit kann auch das komplette Umfeld der Stadien, inklusive der Straßen und Zufahrtswege, zuverlässig überwacht werden.
Flexibel für die Zukunft
Dank der flexiblen IP-Lösung ist es problemlos möglich, standortübergreifend zu arbeiten, so dass bei Bedarf verschiedene Stadien zu einem späteren Zeitpunkt miteinander verkoppelt und über eine gemeinsame Zentrale gesteuert werden können. In Griechenland beispielsweise laufen insgesamt 22 Stadien in einem einzigen Kontrollcenter, der Supervisor-Überwachungszentrale, zusammen.
Durch die offene Systemarchitektur des Dallmeier-Systems bleibt die Videoanlage flexibel und skalierbar: Erweiterungen oder Anpassungen in der Zukunft sind einfach und unkompliziert möglich. Dadurch bietet die Stadien-Lösung von Dallmeier langfristigen Investitionsschutz.
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